Die Freiheitlichen

ASTAT – Ausgaben der Südtiroler Haushalte
Donnerstag, 18. März 2010 um 14:26 Uhr

Nach Aussagen des Landesstatistikamtes ASTAT geben Südtirols Haushalte bis zu 3.000 Euro im Monat aus. Noch vor kurzem hat Landesrat Theiner uns Freiheitlichen geantwortet, dass in Südtirol 18.000 Personen (davon 15.000 Frauen) mit einer Mindestrente von 460 Euro auskommen müssen. Es gibt zudem eine Statistik, die besagt, dass in Südtirol rund 25.000 Haushalte bzw. rund 75.000 Menschen unter der relativen Armutsgrenze leben und dass rund 23% der arbeitenden Bevölkerung weniger als 1.000 Euro netto im Monat verdienen.

 

An die Landesregierung werden folgende fragen gerichtet:

 

  1. Welche dieser widersprüchlichen Statistiken entspricht der Realität bzw. wie sind die unterschiedlichen Zahlen zu interpretieren?
  2. Wie viele Haushalte verdienen in Südtirol monatlich weniger als 1.000 Euro, wie viele zwischen 1.000 und 1.500 Euro, wie viele zwischen 1.500 und 2.000 Euro, wie viele zwischen 2.000 und 2,500 Euro, wie viele zwischen 2.500 und 3.000 Euro und wie viele mehr als 3.000 Euro?
  3. Wie viele Personen leben in Südtirol derzeit unter dem Lebensminimum und wie viele davon sind Nicht-EU-Bürger?

 

L. Abg. Pius Leitner

 

Hinweis: Antworten auf Anfragen setzen wir in der Regel online, sobald diese durch den Südtiroler Landtag veröffentlicht worden sind. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte direkt an den Unterzeichner der Anfrage.

 
Sozialversicherungspflichtige Ausländer - Arbeitslosigkeit
Dienstag, 16. März 2010 um 15:16 Uhr

Aus einem Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 26. Jänner 2010 (Autor: Holger Steltzer) geht hervor, dass ein Großteil der Einwanderer am bundesdeutschen Arbeitsmarkt vorbei, direkt ins Sozialsystem geht. Von 1970 bis 2003 stieg demnach die Anzahl der Ausländer in der BRD von 3 auf 7,3 Millionen, die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Ausländer blieb jedoch konstant bei 1,8 Millionen.
In Südtirol waren im Februar 2010  laut jüngsten Meldungen 10.133 Personen arbeitslos, 20,7% mehr als im Februar 2009.

 

An die Landesregierung werden folgende Fragen gerichtet:

 

  1. Wie viele sozialversicherungspflichtige Ausländer gab es in Südtirol im Jahre 1999 und wie viele im Jahre 2009?
  2. Wie viele der aktuellen Arbeitslosen sind Ausländer?
  3. Wie viele Personen sind derzeit in der ordentlichen und wie viele in der außerordentlichen Lohnausgleichskasse eingetragen und wie viele davon sind jeweils Ausländer?
  4. Welche Beiträge und für welchen Zeitraum erhalten derzeit Arbeitslose in Südtirol?
  5. Wer zahlt diese Beiträge aus und wer kontrolliert die Rechtmäßigkeit?

 

L. Abg. Pius Leitner

 

Hinweis: Antworten auf Anfragen setzen wir in der Regel online, sobald diese durch den Südtiroler Landtag veröffentlicht worden sind. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte direkt an den Unterzeichner der Anfrage.

 


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