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Mittwoch, 28. Juli 2010 um 10:20 Uhr |
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Anfrage laut ETGO, gerichtet an die Bürgermeisterin und die Referenten/in der Marktgemeinde Kaltern a.d.W., betreffend einen etwaigen freiwilligen Verzicht im Ausmaß von mindestens 10% ihrer Amtsentschädigung und Reduzierung aller Sitzungsgelder der Gemeinderäte/innen um 10% zur Unterstützung der Sparpläne
Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin, sehr geehrte Referentin und Referenten,
die Verwalter der Marktgemeinde Prad am Stilfserjoch verzichten während dieser Amtszeit freiwillig auf 13% ihrer Amtsentschädigungen. Dieser Schritt ist absolut nachahmenswert, vorallem auf Grund des allgemeinen Spardruckes, der auf der Bevölkerung liegt und hinsichtlich der zweimaligen Anhebung der Amtsentschädigungen für die Gemeindeverwalter während der vergangenen Amtsperiode. Da die Marktgemeinde Kaltern hochverschuldet ist und dessen neue Verwaltung beabsichtigt eine sparsame Ausgabenpolitik zu betreiben, stelle ich folgende Fragen:
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Wären die Bürgermeisterin und die Mitglieder des Gemeindeausschusses bereit, nach Prader Vorbild (mittels Unterzeichnung einer einseitigen Verzichtserklärung und der Verpflichtung von jeglichen Nachzahlungsforderungen abzusehen) ab sofort auf mindestens 10% ihrer Amtsentschädigungen zu verzichten, um damit einen Beitrag zur Sparpolitik zu leisten?
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Wenn ja, können die daraus hervorgehenden Beträge zur Tilgung der Lidoschulden zweckgebunden werden?
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Wäre man bereit, einvernehmlich mit den Gemeinderäten/innen zu verfügen, ab sofort alle Sitzungsgelder (Gemeinderats- und Kommissionssitzungen) um 10% zu kürzen, damit auch diese Geldbeträge verpflichtend zur Tilgung von Lidoschulden verwendet werden können?
Ich ersuche um Beantwortung im Sinne der Geschäftsordnung.
Helga Morandell Stozzega |