Die Freiheitlichen

Roland Tinkhauser

Landesparteiobmann-Stellvertreter
Landtagsabgeordneter
· geboren am 31. Dezember 1974, ledig
· wohnhaft in Pfalzen, Unternehmer
· Bezirkssprecher des Pustertals & Gemeinderat in Pfalzen
· stellvertretender Sprecher der F-Gemeinderäte
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Stichwort: Wahlrecht ab 16 Jahren
Ich befürworte das aktive und passive Wahlrecht für Jugendliche ab 16 Jahren bei den Gemeinderatswahlen, da die jungen Menschen dabei die direkten Auswirkungen einer Wahl an Ort und Stelle mitverfolgen bzw. mitgestalten können. Bei Landtagswahlen, Parlamentswahlen und Europawahlen sollte das Wahlrecht nicht gesenkt werden, außer man senkt die Volljährigkeit und Mündigkeit auf 16 Jahre in jeglichem Bereich.

Stichwort: Direkte Demokratie
Bei politischen Entscheidungen, die auch zukünftige Generationen betreffen, sollen diese Vorhaben mittels Volksbefragungen legitiemiert werden. Die direkte Demokratie ermöglicht den Menschen auch innerhalb einer laufenden Legislatur ihre Meinung zum Ausdruck zu bringen.

Stichwort: Gemischtsprachige Kindergärten und Schulen
Ich bin für die frühzeitige Erlernung einer zweiten, oder auch dritten Sprache, wenn die eigene Muttersprache bereits gefestigt ist. Vom Ausdruck "gemischtsprachig" halte ich wenig, dieser Ausdruck sollte nicht mit "zweisprachig", oder "mehrsprachig" verwechselt werden.

Stichwort: Ethikunterricht statt Religionsunterricht an Südtirols Schulen
Ethikunterricht sollte Teil des Religionsunterrichts sein, aber nicht statt dem Religionsunterricht stattfinden. Ethik sollte in jedem humanistischen Fach vermittelt werden. Religionsunterricht durch einen "Ethikunterreicht" zu ersetzen, aus falscher Rücksichtnahme auf Andersgläubige, finde ich nicht in Ordnung.

Stichwort: Freie Universität Bozen
Die Universität Bozen ist für mich eine sinnvolle Einrichtung. Zu verbessern wäre eventuell die Zusammenarbeit mit einheimischen Betrieben, auch mit Klein- und Mittelbetrieben, zu Forschungszwecken. Südtiroler Betriebe haben Nachholbedarf in Sachen Produktivität, hier könnte die UNI Bozen sicher ihren Beitrag zur Steigerung dieser Produktivität leisten. Die Parallelstruktur EURAC hingegen hätte in einer Uni Bozen auch Platz und könnte aufgelöst werden.

Stichwort: Moschee(n) in Südtirol
Ich bin strikt gegen einen klassischen Moscheebau mit Kuppel und Minarett. Dies sind für mich Zeichen einer nicht nur religiösen, sondern vor allem einer territorialen Inanspruchnahme durch Moslems. Der Glauben kann von den Moslems auch in den eigenen vier Wänden zelebriert werden.

Wann und unter welchen Umständen sollen Einwanderer eine Sozialwohnung erhalten?
Einwanderer sollen, wie im Gastgewerbe, Saisonarbeitsverträge erhalten. Von den Arbeitgebern soll auch eine Unterkunft zur Verfügung gestellt oder gesucht, aber nicht bezahlt werden. Die Sozialversicherungsbeiträge aus der geleisteten Arbeit sollen in eigene Fonds oder in eine eigene Versicherungskasse eingezahlt werden. Einwanderer können dann in eine Sozialwohnung erhalten, wenn es dieser Fonds erlaubt, diese für Einwanderer zu kaufen. Über vorläufige Übergangslösungen, etwa die Vorfinanzierung bei vereinbarter Rückzahlung, können auch jetzt Sozialwohnungen bereitgestellt werden. Aber nicht höher, als der prozentuelle Anteil, den die Ausländer in Südtirol ausmachen.

Stichwort: Familienzusammenführung
Die Familienzusammenführung sollte nur Ehegatten und minderjährige Kinder betreffen.

Stichwort: Kindergeld
Das Kindergeld sollte seinen Namen auch verdienen. Die vorgeschlagenen 100,00.- € sind bei weitem zu wenig. Das Kindergeld soll nicht an das Einkommmen gekoppelt sein und nicht als Almosen verstanden werden. Man sollte sich an Österreich orientieren, dort wird ein Kindergeld von über 400,00.- € ausbezahlt.

Stichwort: Familiengeld
Anstatt Familiengeld zu geben, sollte die Familie als "Wirtschaftseinheit" gesehen werden, wo zu definierende Fixausgaben einer Familie von den Steuererklärungen bzw. einer Steuererklärung abgeschireben werden kann. Damit würde den Familien mehr Netto vom Brutto bleiben und hätte den positiven Nebeneffekt, dass beim Einkauf immer Rechnungen bzw. Kassenzettel verlangt würden. Dadurch könnte die Schattenwirtschaft eingeschränkt werden.

Stichwort: Frauenquote
Die Frauenquote ist eine Diskriminierung und Geringschätzung der Fähigkeiten von Frauen.

Stichwort: Mandatsbeschränkung
Ist zu begrüßen, und zwar für jegliches politische Verwaltungs- bzw. Regierungsmandat nach zwei vollen Perioden.

Stichwort: Subsidiaritätsprinzip (mehr Kompetenzen an die Gemeinden)
Die Übertragung von Kompetenzen und gleichzeitig Steuereinnahmen vom Land an die Gemeinden ist zu befürworten, nur müssen dann Gemeinden auch viel selbstständiger in den Finanzierungen ihrer Vorhaben werden und nicht immer schlussendlich doch am Rockzipfel des Landes hängen bleiben.

Stichwort: Ausbau des Bozner Flughafens
Am Flughafen Bozen sollte in erster Linie der militärische Flugverkehr eingedämmt werden. Der Ausbau bzw. der Erhalt des derzeitigen Flughafens ist wenig sinnvoll, weil dieser nicht Kosten deckend geführt werden kann. Besser wäre, wenn man effiziente Zubringerdienste mittels Bahn zu den Flughäfen Verona, Innsbruck und München in Betracht ziehen würde.

Stichwort: Brennerbasistunnel
Der Tunnel ist ein gutes Geschäft für die SVP nahe Großindustriellenlobby. Die Güter könnten auf einer Nord - Südachse bereits heute per Bahn über die Schweiz transportiert werden, wenn man wollte.

Stichwort: Toponomastik (Ortsnamengebung)
In Sachen Ortsnamensgebung sollten sich die deutschen Parteien auf einen gemeinsamen Nenner einigen, ansonsten ist die Ortsnamenfrage lediglich eine willkommener Spielball vor Wahlen für die italienische Rechte.

Stichwort: Gehalt der Landtagsabgeordneten und der Landesräte
Die Gehälter sind vor allem im internationalen Verhältnist eindeutig zu hoch, zumal viele Landtagsabgeordnete neben ihrem Mandat auch ihren Beruf noch ausüben. Die Zustände in Südtirol gleichen fast einem Selbstbedienungsstadel.

Stichwort: Zukunft Südtirols
Neben dem volkstumspolitischen Aspekt, wird sich Im Zuge einer Föderalismusreform, dem weiteren Ausbau der Eigenverwaltung, der Diskussion über die primäre Steuerhoheit und die damit einhergehende Erkenntnis, dass sich das Land bis in jedes Detail selbst verwalten kann, die Frage unweigerlich stellen, wieso Südtirol bei Italien bleiben solle. Deshalb wird die Zukunft Südtirols in einem selbständigen Freistaat, partnerschaftlich eingebettet in einer Europaregion mit Tirol und dem Trentino, liegen.

Stichwort: Südtirol im Jahr 2013! Ihre Vision
In 5 Jahren werden Heimatbewusstsein und Tiroler Identität die Bevölkerung wieder mehr prägen. Der Multikultigedanke wird der Vergangenheit angehören und sich nur mehr in den letzten Ausläufen der Alt68 wieder finden. Den erstarkten Freiheitlichen wird es gelingen, die Einheimischen in den Mittelpunkt der Politik zu setzen. Gleichzeitig wird das Land den Schritt weg vom Beton- und Kubaturdenken wagen und das Kapital mehr in seiner Landschaft, der Natur verbunden mit technologisch "sauberem" Fortschritt, der soliden Ausbildung, sowie in technologischen Meisterleitungen unserer Betriebe sehen.

 
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Freiheitliche Termine

  • 23.09.2010 | 09.30 Uhr
    Sitzung der I. Gesetzgebungskommission mit L. Abg. Ulli Mair
  • 24.09.2010 | 09.00 Uhr
    Sitzung der II. Gesetzgebungskommission mit L. Abg. Sigmar Stocker
  • 27.09.2010 - 30.09.2010
    Informationsreise nach Brüssel mit L. Abg. Pius Leitner
  • 14.10.2010 | 09.30 Uhr
    Sitzung der I. Gesetzgebungskommission mit L. Abg. Ulli Mair
  • 22.10.2010 | 09.00 Uhr
    Sitzung der II. Gesetzgebungskommission mit L. Abg. Sigmar Stocker
  • 03.11.2010 | 09.30 Uhr
    Sitzung der I. Gesetzgebungskommission mit L. Abg. Ulli Mair
  • 26.11.2010 | 09.00 Uhr
    Sitzung der II. Gesetzgebungskommission mit L. Abg. Sigmar Stocker

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